D-86415, Opel Vivaro 2,0 CDTI Combi M9R-780 2006 facelift
19.09.16
Hallo zusammen,

hat man da wirklich keine Chance mit irgendwelchen Tinkturen ( Rostlöser, Injektorenlöser ) ? Auch wenn die sehr lange einwirken ? Heißt das, dass man sich vorbeugende "Einweich"-Maßnahmen in dieser Hinsicht sparen kann, weil sie nichts nutzen ?

Hintergrund: Ich frage hier, weil mein Fahrzeug ( 2006er Opel Vivaro 2.0CDTI) von dem mehr oder weniger bekannten Problem Wasser steht auf Zylinderkopf / Injektoren rosten fest betroffen war. Das Problem ist zwar mittlerweile durch Abdichtung behoben - wie in Fix vivaro scuttle panel leak beschrieben.
Die Injektoren standen aber wohl schon jahrelang "in der Soße". Hat niemand einen Tipp mit welchen Mittelchen man die Auswirkungen dieses "Dauerfußbades" , also die Korrosion zwischen Injektor und Zylinderkopf zumindest teilweise wieder rückgängig machen könnte ? Wenigstens soweit, dass man im Fall der Fälle die Chance hat, einen Injektor zu "ziehen" und zu tauschen, ohne dass man dazu hydraulische "Zugwerkzeuge" mit dem entsprechenden "Abreissrisiko" benötigt ?

Oder sollte man das Risiko eingehen und - wie manchmal empfohlen - die Injektoren zu lockern, damit sie sich - so lange sie noch funktionieren - durch den Verbrennungsdruck lösen ?

Das möchte ich eigentlich nicht riskieren, da
a) das Fahrzeug momentan ja problemlos läuft
b) es imho passieren kann, dass der unterste Dichtring verbrennt, sich der Injektor aber trotzdem nicht vollständig löst, um ihn ggfs. leicht herausziehen, von oberflächlicher Korrosion befreien und mit neuer Dichtung u. evtl. Keramikpaste wieder einsetzen zu können.

VG
Alex



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.16 11:55.
ThemaAutorDatum/Zeit

Rostlöser für Injektoren (3507 Klicks)

Alex Schedlbauer13.06.16

Re: Rostlöser für Injektoren (2590 Klicks)

Alex Schedlbauer19.09.16